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2. Juni ist internationaler Hurentag

Heute ist der internationale Hurentag, dieser Tag soll an die Diskriminierungen erinnern, die Sexarbeitende tagtäglich ausgesetzt sind. Gerade in Zeiten von Corona stehen Sexarbeitende vor besonderen Herausforderungen. Durch das Berufsverbot dürfen sie momentan nicht arbeiten, erhalten kein Geld, häufig greifen soziale Sicherungen für sie nicht und das tägliche bezahlen von Rechnungen wird zur Existenzprobe. Es braucht eine Perspektive auch für Sexarbeitende, wann sie ihrem Beruf wieder nachgehen können. Die Forderung einiger, SPD und CDU Bundestagsabgeordneten ein generelles Sexkaufverbot zu verabschieden, lehnt meine Fraktion und ich ab. Sexarbeit ist Arbeit! Sexarbeitende haben Rechte und können Lohnraub einklagen, dafür hat sich meine Partei 2002 stark gemacht und das Prostitutionsgesetz mit auf den Weg gebracht. Arbeitsschutz- und -rechte sind immer noch der beste Weg Sexarbeitende vor Ausbeutung zu schützen. Ein Verbot von Prostitution führt nur in die Illegalität, wo es keinen Schutz und keine Rechte gibt. Ich sage es hier noch mal ganz deutlich, Menschen, die sich für Sexarbeitende und ihre Rechte einsetzen, sind nicht im gleichen Atemzug für Menschenhandel und Zwangsprostitution. Es gibt bereits bestehende Gesetze gegen all diese Verbrechen. Ich fordere daher mit den Berufsverband für Sexarbeit: #RotlichtAn  ... Eure Ines