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Unsere Linksfraktion zu Besuch in Hohenschönhausen

Der 06. Oktober 2020 ist ein wichtiger Tag, denn unsere Fraktion traf sich in Hohenschönhausen um sich zu aktuellen Themen, wie Schließung Galeria Kaufhof und der Gestaltung des neuen Zentrums, mit den zuständigen Akteuren zusammen zu setzen.

Zu Gast waren unsere Senatoren, Bezirksbürgermeister Michael Grunst sowie die Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch und Petra Pau.

Wir starteten im Linden Center am Prerower Platz, wo uns Center-Manager Michael Dittrich willkommen hieß. Die Schließung des Galeria-Kaufhofs schadet der Bevölkerung sowie dem Linden Center. Es wird befürchtet, dass es infolge dessen zu einem Dominoeffekt kommen kann, da Galeria-Kaufhof als ein großer Ankermieter, der immerhin ein Drittel der Verkaufsfläche anmietete, wegbricht. Bereits jetzt steht fest, dass weitere Geschäfte ihre dortige Ladenfläche aufgeben. Und das, wo doch das Center ein wichtiger Anlaufpunkt für uns HohenschönhauserInnen ist!

Es könnte aber auch ein Neuanfang sein. Michael Dittrich will die über 7.500 Quadratmeter große Fläche neu strukturieren und auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden eingehen. Da die Verhandlungen mit potentiellen Neumietern im Gange ist, kann aktuell noch nichts genaueres gesagt werden. Aber sicher ist, die Verkaufsflächen werden modernisiert und das bis 2022/23.

Außerdem erhielt ich einen persönlichen Brief von der Betriebsrätin und vom Geschäftsführer der Galeria Filiale, worin sie sich für die herzliche und wohltuende Unterstützung bedankt haben. Auch wenn wir diese Filiale nicht retten konnten, wurden durch die Unterstützung der Politik und Gewerkschaft nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein neues Beschäftigungsverhältniss vermittelt.

Anschließend besichtigten wir auf unserem Weg zur Jugendkunstschule das Areal vor dem Kino Cinemotion, dass auf Initiative der LINKEN künftig zum Urbanen Zentrum Hohenschönhausen entwickelt wird.

In der Jugendkunstschule stellte unser Bezirksbürgermeister Michael Grunst gemeinsam mit Frau Kuhnert das Lichtenberger Stadtentwicklungsprojekt Projekt „Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen“ vor. Das Bauvorhaben soll unter anderem die 60.000 Quadratmeter große, leerstehende Fläche zwischen der Falkenberger Chaussee, dem Cinemotion Kino und dem Linden Center attraktiver gestalten. Die Aufwertung dieses Gebietes, unter Einbindung der schon vorhandenen Objekte, soll unser neues Zentrum in Hohenschönhausen werden. Mit dem Neubau sollen hier mehrere hundert Wohnungen entstehen, dazu ein „Kunst-, Kultur-, Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum“ das sowohl die Anna-Seghers- Bibliothek, als auch Ateliers für Künstlerinnen und Künstler, Kreativräume, einen Veranstaltungssaal und Co-Working-Spaces beherbergen soll. Die Volkshochschule, das Standesamt und eine Musikschule sollen perspektivisch mit einziehen.

Ideen und Planungsvorschläge gibt es zur Genüge von Michael Grunst und Herrn Lojewski vom Deutschen Städtetag. Alles wurde ausführlich erklärt und besprochen, Fragen beantwortet, Zeit- und Kostenpläne für das Vorhaben erläutert. Wir im Abgeordnetenhaus haben dafür gesorgt, dass das Land Berlin unser Projekt mit 8 Millionen Euro unterstützt. Hinzukommen die Mittel vom Bezirk und EU-Mittel. Unser neues urbane Zentrum soll 2024/25 fertig werden.

Dieses Treffen war sehr aufregend, kam bei allen Beteiligten gut an und ist der Beweis dafür, dass wenn wir die Sache vor Ort angehen und auch gleich sehen worum es geht, kann das Problem besser diskutiert und angegangen werden. Frei nach unserem Motto „Wir holen die Stadt zurück“

Eure Ines Schmidt